Den Sellerie schälen und schneide ihn so, dass Du ca. 400-500 Gramm in der Hand hast. Mit einer groben Raspel den Sellerie zerkleinern, achte dabei darauf, dass Du Dich dabei nicht schneidest. Wichtig sind lange und flache Stücke, am besten ein Mix von ca. 2-6 cm langen Streifen. So bekommst Du später mehr Stabilität in Deinem Low Carb Rösti. Schlage vier mittelgroße Hühnereier auf und mische sie unter die Sellerie-Schnitzel. Achte darauf das alles sehr gut durchmischt ist. Die Eier, besonders das Eiweiß ist der natürliche Klebstoff, der den Sellerie in der Pfanne und danach zusammenhält. Daher muss alles gut vermischt werden. Die Burger-Patties mit Cayenne Pfeffer oder Habanero-Pulver würzen und bei mittlerer Temperatur beidseitig braten. Mit einem großen Löffel nimmst Du einen Teil Deiner Ei-Sellerie-Masse und legst diese auf eine flache Unterlage. Anschließend drückst Du den Klumpen vorsichtig mit dem Pfannenwender platt. Deine fertigen Formen sollten ca. 1-2 cm gleichmäßig dick sein und einen Durchmesser von 8 cm haben. In einer Panne das Rapsöl erhitzen. Achtung das Öl darf nicht zu heiß werden. Sobald Du ca. 140-150 Grad erreicht hast die Rösti langsam mit dem Pfannenwender in das Öl setzen. Bei mittlerer Temperatur die Rösti beidseitig anbraten. Nicht zu schnell braten, sonst verkohlen die Rösti. Sobald Deine Low Carb Rösti goldgelb und einige Stellen schon bräunlich aussehen sind sie fertig. Nun kurz auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
Die Sellerie-Rösti streichst du nun von einer Seite mit Frischkäse ein. - Je mehr um so besser. Anschließend wird angerichtet: Selleri-Rösti, Frischkäse und Salat. Darauf den Burger-Pattie nun die Zwiebeln. Jetzt wird es spannend. Hast Du einen Bunsenbrenner geht es schnell, ansonsten musst du das ganze kurz und heiß von oben Grillen, also Ofen mit Grill oder Beefer. Danach Pfeffer und Salz auf Dein Gericht streuen, die Tomatenscheiben auflegen, die kleingehackten Chilis darüberstreuen und den zweiten, mit Frischkäse eingeschmierten Sellerie-Rösti, auflegen. Fertig.
Die Tomate stammt ursprünglich aus Südamerika und kam erst im 16. Jahrhundert nach Europa – anfangs galt sie hier sogar als reine Zierpflanze.
Beim langsamen Anbraten karamellisiert der Zucker in der Zwiebel – so wird sie süß und goldbraun statt scharf.
Für saftige Burger-Patties eignet sich Rinderhack mit rund 20 % Fettanteil am besten – je magerer, desto trockener das Ergebnis.
Für den Spicy Low Carb Angus-Beef Burger solltest Du insgesamt rund 45 Minuten einplanen – etwa 30 Minuten Vorbereitung und 15 Minuten am Grill bzw. in der Pfanne.
Das Rezept ist für 4 Portion(en) ausgelegt. Für mehr Gäste vervielfachst Du die Zutaten einfach entsprechend.
Nein. Der Spicy Low Carb Angus-Beef Burger gelingt auch in einer heißen, gusseisernen Pfanne. Auf dem Grill kommt zusätzlich das typische BBQ-Raucharoma dazu.